Therapie & Entspannung

Massage und Osteo­pathie für Pferde

Faszienmassage für Pferde

Warum eine Massage nicht nur Entspannung und Wellness ist

Massagen tun gut und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Aber eine Massage hat noch viele weitere wichtige Aspekte, warum diese sehr nützlich sein kann.

Bei muskulären Verpannungen oder Blockaden, Verklebungen, eingeschränkter Mobilität, aber auch bei entgleistem Muskeltonus wirkt sie wunder. Der Lymphfluss wird beschläunigt und eine belebende Wirkung wird erzielt.

Sowohl innere als auch äußere Blockaden können dadruch gelöst werden.

Eine Massage wirkt sich ganzheitlich positiv auf das Pferd aus.

Unterschiedliche Massagetechniken, Behnadlungsflächen und Druckstärke bewirken unterschiedliche Reaktionen und somit verbundene Wirkungen.

Was sind eigentlich Faszien?

Faszien sind Bündelartige Gewebsstrukturen, die häufiger auch als Bindegewebe bekannt sind. Synonyme sind auch: Membranen, weiße Substanz, Apneurosen und bedeckende Gewebsschicht.

Der komplette Körper wird mit Faszien durchzogen. Bänder, Sehnen, Muskel-, Gefäß- und Nervenhüllen, Gelenk- und Organkapseln, die eigentlichen Faszien, die den Körper gliedern, Hirnhäute, sind alles Faszien.

Welche Funktion übernehmen Faszien?

  • Sie verbinden Strukturen und Gewebe
  • Ohne Energieverbrauch sind Mobilität und Stabilität möglich
  • Faszien umhüllen und trennen Strukturen
  • Faszien stellen eine Einheit zwischen Parietalen, viszeralen und kraniosakralen her
  • Faszien sind ein wichtiger Teil des Immunsystems

Die Wichtigkeit von Faszien

Wenn man mit den Faszien arbeitet, behandelt man die Zweigstelle des Gehirns; und nach den allgemeinen Geschäftsregeln haben Zweigstellen gewöhnlich die gleichen Eigenschaften wie die Zentrale. Also warum sollte man die Faszien nicht mit dem gleichen Maß an Respekt behandeln wie das Gehirn selbst?
A. T. Still 1899
PFERDIGO Chantal Brüggemann
© 2019 PFERDIGO. Chantal Brüggemann.